DEKRA Lausitzring

DEKRA Lausitzring

Der Eurospeedway Lausitzring, so hieß die für knapp 150 Millionen Euro erbaute Strecke ursprünglich, hat eine wechselvolle und spannende Geschichte hinter sich. Eigentlich Anfang der Nuller-Jahre als Tri-Oval für die US-Rennserie CART gebaut, die aber nur 1x dort gastierte. Viele erinnern sicherlich noch den folgenschweren Unfall des CART-Piloten Alex Zanardi. Somit lag das Oval in weiten Teilen brach. Dafür bekam das sogenannte Infield plötzlich die tragende Rolle für die Rennstrecke. Eine Rolle, bei der die Strecke bei Regen manch tückische Stelle hat. Was, hartnäckigen Gerüchten zufolge, mit einer fehlende Drainage in der Fahrbahndecke zu tun haben soll. Leicht erklärbar, denn Hochgeschwindigkeits-Rennserie, wie etwa die CART-Serie, fahren bei Regen schlichtweg keine Rennen. Aber back to topic: Die Strecke, heute im Besitz der kapitalkräftigen DEKRA, hat sich ihren Platz in nationalen und internationalen Rennkalendern hartnäckig erkämpft.

Du liebst sie. Du hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Die Streckenführung ist schnell, die Radien zumeist durchweg abwechslungsreich und überwiegend harmonisch, aber vor allem die Übergänge vom vom Infield auf die Gegengerade und die Gerade sind eine Belastungsprobe für jedes Fahrwerk. Oder, kurz: ein asphaltierter Acker. 2022 steht auf dem Lausitzring das Finale der Triumph-Series auf dem Programm, bei dem Gaststarter herzlich willkommen sind.

DEKRA Lausitzring – alle Veranstaltungen